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Oft kann schon beim Eingangsgespräch, spätestens aber mit der Lernstandsdiagnose geklärt werden, welche Unterrichtsintensität als Antwort auf die Lernprobleme ihres Kindes notwendig ist.

Wir bieten folgende Unterrichtsangebote:

Zahlreiche Studien zeigen, dass schlechte Noten oft nur wenig mit den Lern- und Leistungspotentialen der Kinder zusammenhängen. Schriftspracherwerb und Rechnen können über zahlreiche Methoden vermittelt werden, aber nicht jede Methode passt zu jedem Kind oder sie ist einfach nicht altersgerecht. Diese Studien zeigen auch die Notwendigkeit auf, Kinder an der Null-Fehlergrenze abzuholen. Dadurch wird einerseits das Selbstwertgefühl gestärkt. " Ich kann es ja doch", andererseits durch den Aufbau von transferfähigen Strategien ein tragfähiges Fundament für den aktuellen Stoff geschaffen. Wo immer möglich, wird bereits in der Förderung der Bezug zum laufenden Stoff hergestellt.

Lernschwierigkeiten, die didaktogen, also vom Unterricht verursacht sind, lassen sich oft mit erstaunlich geringem Aufwand begegnen. Oft fehlt, durch die verdichteten Lehrpläne in der Schule, die nötige Zeit zum Einüben und Absichern bereits verstandener Inhalte. Wir erkennen durch die Lernstandsdiagnostik, wo wir Ihr Kind abholen müssen und erzielen durch einen Methodenwechsel und strategiegeleitetem Lernen meist schnelle Erfolge. Bei derart gelagerten Lernproblemen ist die wöchentliche Arbeit in Zweiergruppen (45 Minuten) mit speziell geschulten Lehrkräften erfolgversprechend.

Sich verändernde Lebensumstände der modernen Gesellschaft lassen die Häufigkeit sogenannter Wahrnehmungsstörungen, zu ihnen gehören Legasthenie, Dyskalkulie und Konzentrationsstörungen, sprunghaft ansteigen. In diesen Fällen, aber auch wenn der Abstand zur Klasse sehr groß ist und der Teufelskreis Lernstörungen, bestehend aus intensivem Üben und anschließenden Misserfolgen, bereits wirkt, und die Lernstörung droht, die Persönlichkeit ihres Kindes zu beeinträchtigen (seelisches Leiden), dann ist die individuelle Lerntherapie dringend angeraten. Diese intensive Unterrichtsform wird von speziell ausgebildeten Lerntherapeuten als Einzelunterricht (60 Minuten) durchgeführt. Dabei werden alle Sinne des Kindes (integrativ) und das Lebensumfeld des Kindes (systemisch), bestehend aus Familie, Freunde, Schule, Lehrkräfte in der Förderarbeit berücksichtigt. Typisch ist auch die Einbindung von Jugendpsychologen, Logopäden oder Ergotherapeuten. Das Kind wird somit in seiner Persönlichkeits- und Lernentwicklung unterstützt und kann durch diesen ganzheitlichen Ansatz seine Krise, die meist auch die Krise in der Familie bedeutet, überwinden.

Das begleitende computerunterstützte Automatisierungstraining (60 Minuten), zum Absichern des Gelernten, ist dabei auch eine Antwort auf die verdichteten Lehrpläne in der Schule. Hier werden die bereits verstandenen Inhalte aus der Zweiergruppe oder Lerntherapie vertieft und eingeübt. Beim Lesen, Schreiben und Rechnen ist die Automatisierung der Basisfähigkeiten unerlässlich, um schwierigere Anforderungen ermüdungsfrei bewältigen zu können. Wenn Prozesse automatisiert erfolgen benötigen sie weniger Energie und Konzentrationsfähigkeit. Letztlich beschleunigt und sichert das Automatisierungstraining den Lernerfolg. Die eingesetzten lernstandsbezogenen Programme sprechen mehrere Sinne gleichzeitig an und unterstützen das mehrkanalige Lernen. Jedes Kind hat hier seinen eigenen Arbeitsplatz mit Kopfhörer, was fokussiertes Arbeiten ermöglicht. Nicht selten freuen sich unsere Schüler und Schülerinnen bereits die ganze Woche auf die kommende Stunde mit dem speziell für sie ausgewählten Lernprogramm.

Wir beraten Sie gern!

















Bernd Peters · Schießgrabenstraße 8/9 · 21355 Lüneburg · Tel.: (0 41 31) 23 20 74